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Kirschauge beim Hund: Ursachen, Symptome & Behandlung

5 Min. LesezeitAktualisiert: 05. Mai 2025

Kurz & knapp

Ein Kirschauge beim Hund ist eine Entzündung und Vorwölbung der Tränendrüse des dritten Augenlids, die als rote Schwellung im Augenwinkel sichtbar wird. Es sollte tierärztlich untersucht werden, um Reizungen oder Hornhautschäden zu vermeiden.

Das Kirschauge (prolabierte Tränendrüse) ist eine Erkrankung bei Hunden, bei der die entzündete Tränendrüse des dritten Augenlids als rote, kirschartige Schwellung im inneren Augenwinkel hervortritt.

Eine rote, kirschähnliche Schwellung im Augenwinkel Ihres Hundes kann auf ein sogenanntes Kirschauge hindeuten. Diese Erkrankung des dritten Augenlids sieht oft besorgniserregend aus, lässt sich aber gut behandeln. Mit einer passenden Hundekrankenversicherung von Barmenia oder Vetprotect24 sind Sie im Ernstfall finanziell abgesichert.

Was ist ein Kirschauge beim Hund?

Das Kirschauge, medizinisch auch als prolabierte Tränendrüse bezeichnet, ist eine Augenerkrankung, die bei Hunden auftritt. Sie äußert sich meist durch eine rosarote oder tiefrote Schwellung im inneren Augenwinkel, also dem Teil des Auges, der der Nase am nächsten liegt. Der Name "Kirschauge" leitet sich von der optischen Ähnlichkeit dieser Schwellung mit einer kleinen Kirsche ab.

Hunde besitzen ein drittes Augenlid, auch Nickhaut genannt, welches eine wichtige Tränendrüse enthält. Wenn sich diese Drüse entzündet, schwillt sie an und wölbt sich nach außen. Diese Vorwölbung wird dann als roter Fleck oder Knubbel im Auge sichtbar. Eine rechtzeitige Diagnose ist wichtig, weshalb eine Hundekrankenversicherung der Barmenia oder Vetprotect24 eine sinnvolle Absicherung für anfallende Tierarztkosten darstellt. Erfahre mehr über die Hundekrankenversicherung von Vetprotect24.

Wie entsteht ein Kirschauge und welche Hunde sind betroffen?

Die genaue Ursache für das Entstehen eines Kirschauges ist oft eine Schwäche des Bindegewebes, das die Tränendrüse normalerweise an ihrem Platz im dritten Augenlid hält. Durch diese Schwäche kann die Drüse vorfallen, sich entzünden und anschwellen. Die Schwellung kann sehr plötzlich auftreten und in einigen Fällen so groß werden, dass sie an der Hornhaut reibt, was zu gefährlichen Hornhautgeschwüren führen kann.

Grundsätzlich kann jeder Hund von einem Kirschauge betroffen sein. Allerdings tritt die Erkrankung bei jungen Hunden deutlich häufiger auf als bei älteren Tieren. Zudem gibt es bestimmte Hunderassen, die eine genetische Prädisposition für diese Augenerkrankung aufweisen. Auch wenn Katzen seltener betroffen sind, bietet eine Katzenkrankenversicherung umfassenden Schutz für alle gesundheitlichen Probleme Ihres Haustieres. Tipp: Mit der Vetprotect24 Versichertenkarte rechnet dein Tierarzt direkt mit der Versicherung ab – ohne Vorleistung.

Welche Symptome deuten auf ein Kirschauge hin?

Das auffälligste und eindeutigste Symptom eines Kirschauges ist die sichtbare, rote Schwellung im inneren Augenwinkel des Hundes. Diese Schwellung kann einseitig oder an beiden Augen gleichzeitig auftreten. Obwohl die rosarote Masse oft sehr unangenehm und schmerzhaft aussieht, stört sie den Hund in vielen Fällen zunächst nicht direkt.

  • Sichtbare rote Schwellung: Ein kirschartiger Knubbel im Augenwinkel.
  • Vermehrter Tränenfluss: Das Auge kann tränen oder Ausfluss zeigen.
  • Reizung und Juckreiz: Manche Hunde versuchen, sich am betroffenen Auge zu kratzen oder zu reiben.
  • Rötung der Bindehaut: Das umliegende Gewebe kann ebenfalls gerötet und entzündet sein.

Wenn Ihr Hund versucht, sich am Auge zu kratzen, ist es wichtig, dies zu unterbinden, beispielsweise durch das Anlegen einer Halskrause. So verhindern Sie, dass er das Auge weiter verletzt oder den Zustand verschlimmert. Lies auch unseren Ratgeber: Arthrose bei Katzen: Symptome & Behandlung.

Was sollte ich tun, wenn mein Hund ein Kirschauge hat?

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund an einem Kirschauge leidet, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Auch wenn die Erkrankung nicht immer sofort lebensbedrohlich ist, muss der Tierarzt das Auge genau untersuchen, um die Diagnose zu stellen und andere mögliche Ursachen für die Schwellung auszuschließen. Mit der Barmenia Tierkrankenversicherung über Vetprotect24 müssen Sie sich um die Behandlungskosten keine Sorgen machen.

Die Behandlung eines Kirschauges hängt vom Schweregrad ab. In einigen leichten Fällen kann die Schwellung von selbst zurückgehen oder mit entzündungshemmenden Augensalben und Tropfen behandelt werden. Häufig ist jedoch ein kleiner chirurgischer Eingriff erforderlich, bei dem die vorgefallene Tränendrüse wieder an ihre ursprüngliche Position im dritten Augenlid zurückverlegt und fixiert wird. Eine vollständige Entfernung der Drüse wird heute meist vermieden, da sie für die Tränenproduktion des Auges unerlässlich ist. Lies auch unseren Ratgeber: So putzen Sie Ihrer Katze richtig die Zähne: Anleitung & Tipps.

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